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Island

Island

Vulkane, Gletscher, Panoramarouten

NaturRoadtripAbenteuer

Island wirkt wie ein anderer Planet. Aktive Vulkane unter Gletschern, Geysire, die alle zehn Minuten ausbrechen, und Straßen, auf denen Ihnen stundenlang niemand begegnet. Es ist rau, gewaltig und absolut unvergesslich.

Auf einen Blick

HauptstadtReykjavik
SpracheIsländisch
Währung1 € ≈ 145 ISK
Zeitverschiebung-1 Std. im Winter, -2 Std. im Sommer (Island bleibt ganzjährig auf UTC+0, ohne Zeitumstellung)
Flug ab Luxemburg≈ 4-5 Std. direkt, oder über Kopenhagen/Dublin (5-7 Std. mit Zwischenstopp)
Beste ReisezeitJuni bis August (Sommer) oder Oktober bis März (Polarlichter)
Ideale Reisedauer8 bis 14 Tage
Budget120-200 € / Tag (Unterkunft 80-150 €, Mahlzeiten 40-60 € mit gutem Restaurant, Aktivitäten 30-50 €) · moderat

Wechselkurse und Flugzeiten sind Richtwerte.

Was Sie erwartet

Warum Island

Die Ringstraße

1.300 km rund um die Insel, vorbei an gewaltigen Wasserfällen, schwarzen Sandstränden und Gletscherlagunen in unwirklichem Blau.

Polarlichter & heiße Quellen

In einer 40 °C warmen Naturquelle baden, während über Ihnen die Polarlichter tanzen. Mehr muss man nicht sagen.

Das innere Hochland

Landmannalaugar, Askja, Kerlingarfjöll: Landschaften aus buntem Rhyolith, nur mit dem Geländewagen erreichbar, fernab von allem.

Beste Reisezeit

Die richtige Jahreszeit für Island

Juni bis August für den arktischen Sommer und die Mitternachtssonne, oder Oktober bis März für Nordlichter. Wer kälteempfindlich ist, meidet den Hochwinter (Dezember bis Februar, oft -5 °C bis 0 °C). Mai und September sind ein guter Kompromiss: weniger Andrang als im Sommer, längere Nächte als im Juli, milde Temperaturen (8-12 °C).

Unberechenbares subarktisches Klima: heftige Winde, plötzliche Regenschauer, aber auch strahlende Sonnenmomente. Dicke Regenjacke, Thermoschichten und gute Wanderschuhe einpacken. Der Sommer bleibt kühl (12-15 °C), der Winter ist sehr kalt und trocken.

Die Must-sees

01

Die Ringstraße (Route 1)

1.300 km einmal um die Insel: gewaltige Wasserfälle (Seljalandsfoss, Skógafoss), schwarze Sandstrände im Süden, Gletscher und Gletscherlagunen (Jökulsárlón), Vulkan- und Geothermalregion im Norden (See Mývatn mit seinen Pseudokratern und Naturbädern). Das Rückgrat jeder Islandreise.

02

Landmannalaugar & das Hochland

Bunte Berge (Rhyolith in Rosa, Blau, Gelb), von Juni bis September mit dem Allradfahrzeug erreichbar. Ein- bis zweitägige Wanderungen zwischen heißen Quellen, farbigen Seen und Mondlandschaften. Eine der schönsten Trekkingrouten Nordeuropas.

03

Geysire von Geysir & heiße Quellen

Der Strokkur schleudert alle 8-10 Minuten kochendes Wasser in die Höhe. In der Nähe: Blesi mit seinen blauen Quellen, natürliche Geothermallagunen, in denen man bei 40 °C unter Sternen (oder der Mitternachtssonne) badet.

04

Gletscherlagune Jökulsárlón

Eis, das auf einer türkisfarbenen Lagune treibt, gekalbt vom Gletscher Breiðamerkurjökull. Driftende Eisberge, schwimmende Robben. Surrealer Kontrast zwischen den bläulichen Eisblöcken und dem Wasser der Lagune.

05

Reykjavik & Golden Circle

Kompakte Hauptstadt mit Saga-Museum, historischem geothermalem Stadtbad (Sundhöllin) und der Streetfood-Institution Bæjarins Beztu. Der Golden Circle verbindet Þingvellir (Nationalpark zwischen zwei tektonischen Platten), Geysir und Gullfoss (32 m hoher Wasserfall, der in der Sonne glitzert).

06

Nordlichter (September bis März)

Von Oktober bis Februar ist der Himmel dunkel genug für tanzende Polarlichter. Mitternachtstouren (21-1 Uhr) ab Reykjavik oder von den kleinen Dörfern im Norden. Geduld und Glück gehören dazu: Mal sieht man sie mehrere Nächte in Folge, mal zehn Tage lang gar nicht.

Das sollten Sie probieren

  • Plokkfiskur (Eintopf aus Weißfisch mit Senfsauce, warm serviert)
  • Isländisches Lamm (frei lebend, im Sommer auf Bergweiden), langsam gebraten, mit nordischen Kräutern
  • Isländische Fischsuppe (cremige Suppe mit Garnelen, Lachs und milden Gewürzen)
  • Rúgbrauð, das mit geothermalem Dampf gebackene Roggenbrot, süß-herb im Geschmack, dicht in der Textur
  • Frische Kaisergranate aus dem Norden, meist mit Butter und Knoblauch gegrillt, ganz ohne Schwere
  • Skyr (dicker isländischer Joghurt, geschmacklich nah am Frischkäse, pur oder mit Beeren aus dem Hochland)

Praktische Tipps

  • Für das Hochland ist ein Allradfahrzeug Pflicht (F-Roads, unbefestigte Pisten). Zusatzversicherung dringend empfohlen (Schäden auf Bergstraßen werden teuer). Benzin ist teuer: in Reykjavik oder den größeren Orten volltanken.
  • Geld: Automaten überall, Kartenzahlung sehr verbreitet. Trinkgeld keine Pflicht (Service inklusive), 10 % im Restaurant werden geschätzt.
  • Steckdosen: Typ C/F (europäischer Standard). Für Reisende aus Luxemburg ist ein Adapter selten nötig.
  • Nordlichter: App Aurora Alert (Benachrichtigungen in Echtzeit), dunkle Nacht plus klarer Himmel. Oktober ist besser als Dezember/Januar (stabileres Wetter).
  • Zugang zum Hochland: F-Roads sind nur von Mitte Juni bis Mitte September geöffnet. Außerhalb der Saison können einzelne Pisten ohne Vorwarnung gesperrt sein.
  • Drohnen: erlaubt, aber Abstand zu Wildtieren und Heliports halten. Für Touristen (< 7 Tage) keine Registrierung nötig.

Häufige Fragen · Island

Wie viel Zeit braucht man für die Ringstraße?+

Mindestens 7-10 Tage, um sie ohne Stress zu fahren (insgesamt 10-12 Stunden reine Fahrzeit, aber unzählige Stopps). Ideal sind 14 Tage, um Hochland, kurze Wanderungen und Ruhepausen einzubauen. Unter 5-6 Tagen wird es hektisch, und Sie verpassen die Details.

Gibt es im Winter (Januar/Februar) Nordlichter?+

Theoretisch ja, aber der Himmel ist zu 80 % der Zeit bedeckt (sehr grauer Winter). Oktober/November oder Februar/März bieten mehr klare Nächte. Nordlichter garantieren kann niemand. Eine Woche vor Ort bedeutet 40-50 % Chance auf mindestens ein echtes Lichterspiel.

Braucht man ein Allradfahrzeug oder reicht ein normales Auto?+

Für die Route 1 und den Golden Circle genügt ein normales Auto. Für F-Roads (Hochland, Landmannalaugar) ist Allrad Pflicht. Bei knappem Budget und stabilem Wetter geht es von Juni bis August abseits der Pisten auch ohne Allrad. Von September bis Mai sind geländetaugliche Reifen plus Schneeketten ratsam.

Welcher Monat kombiniert Wandern, Wetter und Nordlichter am besten?+

September: dunkle Nächte (Nordlichter möglich), Hochlandstraßen offen, Wetter deutlich freundlicher als im Winter. Temperaturen um 10-12 °C. Oder Mai: dieselben Vorteile, aber ohne Nordlichter (fast durchgehend hell). Juni bis August: hervorragend zum Wandern, Nordlichter unmöglich (Mitternachtssonne), sehr touristisch.

Kann man bedenkenlos in die heißen Quellen steigen (rechtlich, hygienisch)?+

Natürliche Quellen (Landmannalaugar, Flüsse): frei zugänglich, geothermisch erwärmtes Wasser. Sky Lagoon und Blue Lagoon (künstliche Lagunen): Eintritt kostenpflichtig. Hygiene unbedenklich (gefiltertes Mineralwasser), Algen selten ein Problem. Das Wasser ist sehr heiß: erst vorsichtig herantasten, den Kopf zunächst über Wasser lassen.

Kann man ohne Erfahrung auf Bergstraßen allein durch Island reisen?+

Ja, aber nur auf der Ringstraße (asphaltiert und sehr gut unterhalten). Die Route 1 ist verlässlich, die Landschaften sind atemberaubend, technische Fallen gibt es keine. Hochland und F-Roads: allein gefährlich abgeschieden (kein Netz, eine Reifenpanne wird zum Problem). Alternativ Bus (Reykjavik Excursions, Naturtouren) oder für 4-5 Tage ein professioneller Fahrer.

Sollen wir diese Reise für Sie planen?

Island ist die Art von Reise, von der man noch zehn Jahre später erzählt. Wir zeichnen sie mit Ihnen, Etappe für Etappe.

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